Archäologische Fundstelle in Grafenschachen

Bei Aushubarbeiten im Zusammenhang mit dem Bau eines Hochwasserschutzprojektes in Grafenschachen sind vor kurzem archäologische Funde gemacht worden. Die Fundstücke in unmittelbarer Nähe zu einem schon länger bekannten Gräberfeld deuten auf ein Hügelgrab aus der Hallstattzeit hin.

Kulturreferent Landeshauptmann Hans Peter Doskozil machte sich heute bei einem Besuch in seiner Heimatgemeinde gemeinsam mit Bürgermeister Marc Hoppel und dem Leiter des Grabungsteams, Nikolaus Franz, vor Ort ein Bild von dieser Fundstelle.

Das Burgenland ist mit 1800 Grabhügeln reich an derartigen historischen Fundstellen.

Beim schichtweisen Abtrag des Grabhügels wurde eine aus großen Flusskieselsteinen errichtete Grabkammer mit den Überresten einer Brandbestattung sowie Gefäßbeigaben freigelegt. Besondere Beachtung verdient dabei die Lage der Grabkammer, die sich nicht im Zentrum des Hügels, sondern ungewöhnlicher Weise an dessen südlicher Flanke befindet.

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