110.000 Euro NEUES Hochwasserfrühwarnsystem online abrufbar.

Am 14. Juli 2020 wurde bei der Pegelstation in Lanzenkirchen offiziell der Betrieb des neu entwickelten Hochwasserprognosesystems für die Leitha gestartet. Die mehrmals täglich aktualisierten Prognosen sind für alle Bürgerinnen und Bürger via Internet unter abrufbar. In kritischen Situationen wird die Landeswarnzentrale automatisch verständigt. Das neue Prognosesystem reicht vom Leitha-Ursprung, also dem Zusammenfluss von Schwarza und Pitten, bis zur österreichisch-ungarischen Staatsgrenze.

Die Kosten teilten sich die beiden Bundesländer Niederösterreich und Burgenland. Zusätzlich wird bereits an Hochwasserprognosesystemen für die Leitha-Zubringer Schwarza, Pitten und Warme Fischa gearbeitet.

Dorner dazu: „Das länderübergreifende Hochwasserprognosesystem an der Leitha ist ein wichtiges Projekt, um bereits frühzeitig und vorbeugend auf drohende Überschwemmungen reagieren zu können. Nachdem starke Regenfälle bekanntlich keine Landesgrenzen kennen, ist diese Kooperation zwischen dem Burgenland und Niederösterreich äußerst sinnvoll.

In den vergangenen Jahren war Niederösterreich sowie das Burgenland massiv von Hochwasserereignissen betroffen. „Investitionen in den Hochwasserschutz sind grundsätzlich von immens großer Bedeutung. Deshalb werden im Burgenland im Zuge des landesweiten Bauprogramms heuer rund 16 Millionen Euro in neue Projekte und Instandhaltungsmaßnahmen für den Hochwasserschutz investiert.

Redaktionsleitung: Peter Majhenic BezirksTV Österreich

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